Vollgas im Leerlauf

Die ersten Tage nach meinem letzten (und diesmal wirklich allerletzten) Besuch bei Morten fühlten sich erstaunlich normal an. Ich ging arbeiten, machte viel Sport, tastete mich beim Laufen an die 60-Minuten-ohne-Pause-Marke heran, füllte mein Gehirn mit klausurrelevantem Wissen und traf mich nach viel zu langer Zeit am folgenden Samstag mit meinen Freundinnen in unserem Lieblingscafé. … Vollgas im Leerlauf weiterlesen

Normalität? Was ist das?

Die Tage nach dem Wochenende mit Niklas und dem Todestraum am Montag verliefen überraschend normal. In der Uni sind Semesterferien, aber ich muss richtig viel für die anstehenden Klausuren und Prüfungen lernen, das ist mir früher leichter gefallen. Zur Arbeit gehe ich 'nebenbei' auch noch, da läuft es zum Glück entspannt. Das gute Wetter lockte … Normalität? Was ist das? weiterlesen

Guten Morgen, Tod. Guten Morgen, Leben.

Ich schlief an diesem trüben und verregneten Montag bis zum späten Abend und schreckte aus einem neuen Traum hoch. Immerhin war mir dieses Mal bewusst, dass es sich tatsächlich nur um einen Traum gehandelt hatte, bei dem es um irgendwelche nicht jugendfreien Handlungen ging, deren pikante und anregende Details mir leider nach wenigen Sekunden entfallen … Guten Morgen, Tod. Guten Morgen, Leben. weiterlesen

Cooling down

Nach der Chaoswoche fiel es mir unglaublich schwer, wieder zu einem halbwegs normalen Rhythmus zu finden. Der Montag war eine totale Katastrophe, weil ich am Sonntag abends wieder nicht in den Schlaf gefunden hatte und der Wecker trotzdem um 6:15 die Nacht beendete. Zu allem Überfluss war das Wetter ebenfalls eine absolute Unverschämtheit, es schüttete … Cooling down weiterlesen

Chaostage (Teil 3)

(Fortsetzung von Teil 1 und 2) Niklas. Mein Herz hüpfte in mehrere Richtungen gleichzeitig. Es hüpfte zuerst aufwärts, denn insgeheim hatte ich gehofft, ihn irgendwann wiederzusehen. Und direkt danach hüpfte es abwärts, denn ich wusste, wenn ich ihn jetzt auf die gute Seite wischte, würde ich vermutlich die Büchse der Pandora öffnen. Und es sprang … Chaostage (Teil 3) weiterlesen

Chaostage (Teil 2)

Am Freitag Nachmittag begegnete ich Ida. Ich hatte vorher kaum darüber nachgedacht, wie ich auf diese Situation reagieren sollte, hatte mir aber vorgenommen, sie weitgehend zu ignorieren und notfalls mit meinem Leck-mich-Gesicht zu verschrecken. Doch es kam anders. Sie betrat den Warteraum in der Intensivstation, wo ich bereits ausharrte. Ihre Augen waren gerötet, ihr Gesicht … Chaostage (Teil 2) weiterlesen